Die Anreise zur Insel San Giorgio Maggiore war heute etwas abenteuerlich – wegen Bauarbeiten an der Anlegestelle mussten Wartezeiten in Kauf genommen werden. Doch es lohnte sich.
In der Kirche San Giorgio: ungewohnter Anblick. Die berühmten Tintoretto-Gemälde an der Kanzel wurden abgenommen, derzeit hängen dort Fotografien aus den 1950er-Jahren. In der Sakristei aber geschieht etwas Besonderes – hier wird Tintoretto restauriert, und das Publikum darf zusehen. Selten sieht man so unmittelbar, wie Kunst mit viel Aufwand und Liebe bewahrt wird.
In der Kirche San Giorgio: ungewohnter Anblick. Die berühmten Tintoretto-Gemälde an der Kanzel wurden abgenommen, derzeit hängen dort Fotografien aus den 1950er-Jahren. In der Sakristei aber geschieht etwas Besonderes – hier wird Tintoretto restauriert, und das Publikum darf zusehen. Selten sieht man so unmittelbar, wie Kunst mit viel Aufwand und Liebe bewahrt wird.
Die Fondation Cartier zeigt visionäre Architekturprojekte aus Paris – ein inspirierender Blick in mögliche urbane Zukünfte.
Im Glasmuseum auf San Giorgio beeindruckte die Ausstellung „Il Vetro di Murano e la Biennale di Venezia (1932–1942)“. Eine gelungene Zusammenschau von Glaskunst und Geschichte und die Nähe zur Biennale.
Ein Highlight: Robert Mapplethorpe – Le forme del classico. Seine fotografische Strenge und Schönheit haben ohne Zweifel auch meinen Robert tief beeinflusst.
Ein Spaziergang über die stille Giudecca – fast dörflich, weit weg vom Trubel. Bei Sirene Blu habe ich mir feine Kosmetika gegönnt – Schminkprodukte mit großer Wirkung. Mit der Linie 2 ging es dann gemütlich über den Canal Grande zurück.
Ein Stopp bei Rosa Salva für meine geliebten Rosanna-Zuckerl, beim Campo Santa Margherita ein Paar neue Ohrringe, leicht und verspielt wie Venedig selbst. Und dann ein letztes Brötchen in meiner Lieblingsbodega Gia Schiavi – einfach, ehrlich, perfekt.Mit viel Trauer habe ich begonnen, den Koffer zu packen. Die Stadt lässt mich wie jedes Mal nur ungern gehen und ich will sie einfach nicht verlassen.
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